Lernen Sie Ihr neues CRM System kennen

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CRM- und ERP-Integration: Warum Ihre Zahlen nicht stimmen

Hugo, das SuperOffice-Maskottchen, bei der Arbeit an einem Tablet

 

Das Problem: Ihr CRM zeigt eine vielversprechende Pipeline an. Ihr ERP vermittelt jedoch ein anderes Bild. Beide haben Recht, doch genau darin liegt das Problem.

Die Lösung: Wenn CRM und ERP Daten automatisch austauschen, werden Prognosen zuverlässiger und Entscheidungen schneller getroffen.

Der Beweis: Unternehmen mit integrierten CRM- und ERP-Systemen verzeichnen deutlich weniger Prognosefehler, einen geringeren manuellen Datenaufwand und eine bessere teamübergreifende Abstimmung.

 

Gerade jetzt findet in Unternehmen in ganz Europa dieselbe Besprechung statt.

Der Vertriebsleiter stellt die Pipeline vor. Die Zahlen sehen solide aus. Dann öffnet der Finanzvorstand den ERP-Bericht – und die Zahlen stimmen nicht überein.

Niemand lügt. Niemand hat einen Fehler gemacht.

Das Problem ist, dass Ihre beiden wichtigsten Geschäftssysteme noch nie miteinander verknüpft wurden.

Was ist die CRM- und ERP-Integration?

Die CRM- und ERP-Integration ist der Prozess der Vernetzung Ihres Kundenbeziehungsmanagementsystems (CRM) und Ihres Unternehmensressourcenplanungssystems (ERP), sodass beide Systeme automatisch Daten austauschen – in Echtzeit und ohne manuelle Neueingabe.

Wenn ein Geschäft in Ihrem CRM abgeschlossen wird, fließen die relevanten Daten direkt in Ihr ERP-System und stehen dort für die Rechnungsstellung, das Auftragsmanagement und die Finanzbuchhaltung zur Verfügung. Keine Doppelarbeit. Keine Verzögerung. Kein manueller Abgleich.

Zwei Systeme, zwei Versionen der Wahrheit

Die meisten wachsenden Unternehmen nutzen mindestens zwei Kernplattformen.

Ein CRM erfasst Beziehungen – Leads, Verkaufschancen, Gespräche und Kaufabsichten. Es zeigt Ihnen, was auf Sie zukommt: die Pipeline, das Potenzial und die Dynamik, die Ihr Vertriebsteam gerade aufbaut.

Ein ERP-System erfasst die Realität – Rechnungen, Aufträge, Zahlungen und Margen. Es zeigt Ihnen, was tatsächlich geschehen ist: die verbuchten Umsätze, die angefallenen Kosten und die finanzielle Realität des Unternehmens.

Beides ist unverzichtbar. Doch viele Führungskräfte betrachten diese Systeme nach wie vor als getrennte Plattformen mit unterschiedlichen Zwecken. Und in den meisten Unternehmen werden sie genau so betrieben.

Daten werden zunächst in das CRM und anschließend erneut in das ERP-System eingegeben. Berichte werden separat erstellt. Die Zahlen werden manuell abgeglichen – in der Regel am Tag vor einer Sitzung der Geschäftsleitung und unter erheblichem Zeitdruck.

Das Ergebnis ist keine einheitliche Sicht auf Ihr Unternehmen. Es gibt zwei – und sie stimmen selten überein.

Was diese „Entkopplung“ Sie kostet

Dies ist keine geringfügige administrative Unannehmlichkeit. Es handelt sich um ein strategisches Risiko, dessen Auswirkungen weit über die Finanzabteilung hinausreichen.

Doppelte Dateneingaben kosten Zeit

Wenn Systeme nicht miteinander verbunden sind, werden Menschen zur Brücke zwischen ihnen.

Ein Vertriebsmitarbeiter schließt ein Geschäft im CRM ab. Anschließend gibt jemand aus dem operativen Bereich oder der Finanzabteilung die zugehörigen Auftragsdaten manuell erneut in das ERP-System ein. Dieselben Informationen werden zweimal eingegeben – von zwei verschiedenen Personen zu zwei unterschiedlichen Zeitpunkten.

Wenn Vertriebs- und Buchhaltungsteams Kunden- oder Auftragsdaten manuell eingeben, kann dies zu Datensatzduplikaten führen, da Mitarbeiter versehentlich ähnliche Datensätze mit leicht abweichenden Informationen anlegen könnten. Eine Studie ergab, dass 91 % der CRM-Daten unvollständig oder doppelt vorhanden sind, wenn die Systeme nicht synchronisiert sind.

Jeder manuelle Arbeitsschritt birgt die Gefahr von Fehlern. Eine falsche Zahl, ein ausgelassenes Feld, ein Kundenname, der nicht ganz übereinstimmt – und schon sind die Daten in Ihren beiden Systemen unbemerkt, aber dauerhaft nicht mehr synchron..

Das Problem liegt nicht bei den Mitarbeitern. Es ist ein Systemproblem. 

Und das Problem verschärft sich täglich: Unzuverlässige Prognosen auf Grundlage unvollständiger Informationen 

Eine Prognose ist nur so zuverlässig wie die Daten, auf denen sie basiert.

Wenn Ihre Umsatzprognosen ausschließlich auf CRM-Pipeline-Daten basieren, stützen sie sich auf Absichten – also darauf, welche Geschäfte Ihr Vertriebsteam voraussichtlich abschließen wird. Das ist zwar nützlich. Doch ohne ERP-Daten können Sie nicht erkennen, wie vergangene Geschäfte tatsächlich verlaufen sind, welche Kundensegmente echte Margen erbracht haben oder wie genau frühere Prognosen den tatsächlichen Ergebnissen entsprachen.

Präzisere Prognosen erfordern die Verknüpfung der Aktivitäten in der Vertriebspipeline mit realen operativen und finanziellen Daten – beispielsweise, indem die CRM-Pipeline den tatsächlichen Auftrags- und Rechnungsdaten aus dem ERP-System gegenübergestellt wird. Dies ermöglicht eine genauere zeitliche Einordnung der Umsätze und eine präzisere Planung.

Ohne diese beiden Informationsquellen ist eine Prognose bestenfalls eine fundierte Vermutung. Und selbst eine fundierte Vermutung bleibt ein echtes Risiko – auch wenn sie in einer Sitzung der Geschäftsleitung mit großer Überzeugung präsentiert wird.

Entscheidungen, die auf der gestrigen Realität basieren

Der schwerwiegendere Nachteil ist der Zeitverlust.

Wenn Daten in zwei voneinander getrennten Systemen gespeichert sind, dauert es lange, sich ein zuverlässiges Bild vom Geschäftsgeschehen zu verschaffen. Berichte müssen abgerufen, exportiert, abgeglichen und korrigiert werden. Finanzverantwortliche haben letztendlich mit eingeschränkter Transparenz bei der Budgetierung und Prognose zu kämpfen, während diejenigen, die für die Umsatzsteigerung zuständig sind, nicht in der Lage sind, die richtigen Zusammenhänge zwischen Vertriebs- und Finanzergebnissen herzustellen.

Bis die Geschäftsleitung einen klaren Überblick gewonnen hat, ist der richtige Zeitpunkt zum Handeln möglicherweise bereits verpasst.

In einem sich schnell verändernden Markt sind verspätet verfügbare Daten fast dasselbe wie gar keine Daten.

Dashboard illustration

Das eigentliche Problem liegt in der Architektur, nicht in der Disziplin

Es besteht die Tendenz, dies als ein Problem der Datenqualität zu betrachten. Die Teams werden angewiesen, bei der Dateneingabe sorgfältiger vorzugehen. Es werden Prozesse hinzugefügt. Tabellenkalkulationen werden erstellt, um die Lücke zu schließen.

Dies sind jedoch nur Notlösungen, keine wirklichen Lösungen. Das Problem liegt nicht darin, dass Ihre Mitarbeiter nachlässig sind. Ohne Integration arbeiten die Teams in den Bereichen Vertrieb, Finanzen, Betrieb und Auftragsabwicklung isoliert voneinander. Dies führt wiederum zu Datenduplikaten, Engpässen und Missverständnissen.

Die Antwort liegt nicht in mehr Disziplin, sondern in einer besseren Architektur.

Gartner hat hervorgehoben, dass Unternehmen, die versuchen, Daten zwischen ERP und CRM nachträglich zu synchronisieren, mit zusätzlichem Arbeits- und Zeitaufwand sowie zusätzlichen Kosten konfrontiert sind – Probleme, die sich durch einen strategischeren, langfristigen Ansatz vermeiden lassen, bei dem das gewünschte Ergebnis von Anfang an berücksichtigt wird.

Wenn CRM und ERP miteinander verbunden sind – wenn also der Abschluss eines Geschäfts in einem System automatisch das andere aktualisiert –, verändert sich die gesamte Logik des Unternehmens. Nicht, weil die Daten plötzlich besser verwaltet werden, sondern weil sie gar nicht mehr manuell verwaltet werden müssen.

So funktioniert die CRM- und ERP-Integration

Die CRM-ERP-Integration erfolgt in der Regel über einen von drei Mechanismen:

Native Konnektoren: Speziell entwickelte Integrationen zwischen bestimmten CRM- und ERP-Plattformen, die darauf ausgelegt sind, Daten direkt und mit minimalem Konfigurationsaufwand zu synchronisieren. Dies ist für die meisten Unternehmen der schnellste Weg.

Middleware-Plattformen: Integrationswerkzeuge, die zwischen Ihren Systemen angesiedelt sind und den Datenfluss verwalten. Sie sind besonders nützlich, wenn Sie mehrere Systeme miteinander verbinden müssen.

Individuelle API-basierte Integration: Diese wird von Entwicklern erstellt, wenn Ihre Systeme eine individuelle Logik erfordern oder Ihre Datenflüsse komplex sind.

Für die meisten wachsenden Unternehmen ist ein nativer Konnektor der richtige Ausgangspunkt. Er vermeidet die Komplexität und die Kosten einer individuellen Entwicklung und bietet gleichzeitig den zentralen Vorteil: Die Daten werden automatisch und ohne menschliches Eingreifen zwischen den Systemen ausgetauscht.

In unserem App Store finden Sie verschiedene ERP-Konnektoren.

Was sich ändert, wenn Systeme miteinander verbunden sind

Der Übergang von getrennten zu integrierten Systemen ist nicht nur eine operative Veränderung. Er verändert grundlegend, mit welcher Sicherheit die Geschäftsleitung das Unternehmen steuern kann.

Eine einzige Version der Wahrheit für alle Teams

Wenn CRM und ERP Daten in Echtzeit austauschen, arbeiten alle Bereiche des Unternehmens – Vertrieb, Finanzen, operative Bereiche und Geschäftsleitung – auf der Grundlage derselben Zahlen.

Eine einheitliche, zentrale Datenquelle verbessert die Datengenauigkeit, reduziert Unstimmigkeiten und bietet einen klaren Überblick über Kunden, Betriebsabläufe und Finanzen auf beiden Plattformen. Es gibt keine widersprüchlichen Berichte mehr. Kein manueller Abgleich mehr vor Besprechungen. Keine Frage mehr: „Welche Zahl ist nun richtig?“

Umsatzdaten, die in Echtzeit aktualisiert werden

Ein vernetztes System wartet nicht darauf, dass jemand es aktualisiert.

Automatisierte Datensynchronisation und plattformübergreifende Workflows reduzieren manuelle Eingaben, beseitigen Doppelarbeit und minimieren Fehler. Dies verbessert die Mitarbeitererfahrung, da weniger Zeit für das Kopieren, Abgleichen und Korrigieren von Informationen aufgewendet werden muss.

Wenn ein Geschäft abgeschlossen wird, fließen die relevanten Daten automatisch in die Prozesse für Rechnungsstellung und Umsatzrealisierung sowie in die Finanzbuchhaltung. Die Verzögerung entfällt – und mit ihr die Unsicherheit, ob die Zahlen, die Sie vor sich haben, tatsächlich aktuell sind.

Prognosen, auf die Sie sich verlassen können

Hier entfaltet die CRM- und ERP-Integration ihre größte strategische Wirkung.

Da sowohl Pipeline-Daten aus dem CRM als auch Ist-Daten aus dem ERP in dieselben Berichte einfließen, werden Prognosen wirklich belastbar. Sie sehen nicht nur, welche Abschlüsse Ihr Team erwartet, sondern auch, wie sich ähnliche Geschäfte in der Vergangenheit entwickelt haben. Sie können Szenarien mit realen Daten modellieren, nicht mit Schätzwerten.

Führungskräfte, die ihren Prognosen vertrauen, treffen schnellere und sicherere Entscheidungen. Sie entscheiden früher über den Personalaufbau. Sie erkennen Leistungsdefizite früher. Sie verfügen über die nötige Transparenz, um mit Klarheit zu führen, statt vorsichtig zu steuern.

Dies ist sowohl eine operative Verbesserung als auch ein Wettbewerbsvorteil.

 

In der Praxis: Wenn ein Vertriebsmitarbeiter in SuperOffice ein Geschäft abschließt, werden die Auftragsdaten automatisch an das angebundene ERP-System übertragen. Dadurch wird die Warteschlange für die Rechnungsstellung aktualisiert, die Umsatzprognose angepasst und der Kundendatensatz im Finanzsystem angelegt. Keine erneute Eingabe. Keine Verzögerung. Der Finanzvorstand sieht zeitgleich dieselben Zahlen wie der Vertriebsleiter.

 

Wie schwierig ist die Integration von CRM und ERP?

Die meisten Führungskräfte, die dieses Problem erkennen, gehen davon aus, dass die Lösung ein umfangreiches IT-Projekt erfordert, das den laufenden Betrieb beeinträchtigt. Sie stellen sich monatelange Entwicklungsarbeit, komplexes Data-Mapping, hohe Beratungskosten und eine Phase der Instabilität vor. Daher schieben sie die Umsetzung auf und arbeiten weiterhin mit Behelfslösungen.

ERP opinion stats

Diese Sichtweise ist oft überholt. Gartner prognostizierte, dass bis 2024 65 % der Unternehmen Ausgaben für Integrationsfähigkeiten als strategische Investitionen betrachten würden. Der Markt hat darauf mit speziell entwickelten Konnektoren reagiert, die CRM und ERP miteinander verbinden, ohne dass die bestehende Systemlandschaft vollständig neu aufgebaut werden muss.

SuperOffice CRM lässt sich mit verschiedenen ERP-Systemen verbinden. Je nach bestehender Systemlandschaft und Ihren Anforderungen stehen standardisierte Apps, bewährte Partnerlösungen oder individuell konfigurierte Schnittstellen zur Verfügung. Mehr über die verschiedenen Möglichkeiten erfahren Sie auf unserer Seite zur ERP und CRM Integration.

Die Entscheidung lautet nicht: „Führen wir eine umfassende IT-Umstellung durch?“ Die Entscheidung lautet vielmehr: Akzeptieren wir weiterhin die Kosten isolierter Systeme, oder schließen wir diese Lücke?

So betrachtet ist es eine unternehmerische Entscheidung – und zwar eine mit messbarem Ertrag. 

 

Gut zu wissen: SuperOffice CRM lässt sich mit verschiedenen ERP-Systemen verbinden. Je nach Systemlandschaft und Anforderungen stehen standardisierte Apps, Partnerlösungen oder individuell konfigurierte Schnittstellen zur Verfügung. So können relevante Kunden- und Geschäftsdaten zwischen ERP und CRM synchronisiert und manuelle Dateneingaben sowie Abgleichvorgänge reduziert werden.

 

Klarheit, Kontrolle und Vertrauen in die Umsatzzahlen

Das Ziel der Unternehmensführung besteht nicht darin, Daten zu verwalten. Es geht darum, mit den verfügbaren Informationen schnell fundierte Entscheidungen zu treffen.

Wenn Ihr CRM und Ihr ERP isoliert voneinander arbeiten, ist dieses Ziel schwerer zu erreichen als nötig. Ihre Teams verbringen mehr Zeit damit, weniger verlässliche Zahlen zusammenzustellen. Ihre Prognosen enthalten vermeidbare Unsicherheiten. Und in Gesprächen der Geschäftsleitung geht es zu lange darum, „welche Zahl richtig ist“, und zu wenig darum, „was wir als Nächstes tun“.

Wenn Ihre Systeme miteinander verbunden sind, ändert sich die Geschäftsdynamik grundlegend.

Das Berichtswesen schafft Sicherheit, statt Debatten auszulösen. Prognosen werden zu einem strategischen Instrument statt zu einem vierteljährlichen Kraftakt. Und Geschäftsführung, Finanz- und Vertriebsleitung haben endlich ein gemeinsames Bild davon, wo das Unternehmen steht und wohin es sich entwickelt.

Das ist kein Technologie-Upgrade. Es ist eine bessere Art, ein Unternehmen zu führen.

SuperOffice mascot take aways

Das Wichtigste auf einen Blick

Die CRM- und ERP-Integration schließt die Lücke zwischen Ihrer Vertriebspipeline und Ihrer finanziellen Realität. Sie reduziert doppelte Dateneingaben, verbessert die Prognosegenauigkeit und verschafft Vertrieb, Finanzen und operativen Bereichen einen gemeinsamen, aktuellen Überblick über das Unternehmen. Für viele Unternehmen ist die Umsetzung einfacher als zunächst angenommen.

Möchten Sie die CRM- und ERP-Integration in der Praxis erleben?

Wir zeigen Ihnen gerne, welche Möglichkeiten es gibt, SuperOffice CRM mit Ihrem ERP-System zu verbinden. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, und wir besprechen gemeinsam die nächsten Schritte.

Häufig gestellte Fragen