Sieben Wege zu einer erfolgreichen Kundenerfahrungsstrategie

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7 Wege, um mit E-Mail-Marketing durchzustarten

Im Jahr 2008 nutzten lediglich 64% aller Kleinunternehmen E-Mail-Marketing, um Ihr Geschäft zu fördern.
Mittlerweile liegt dieser Wert bei 98%.

Dafür gibt es einen einfachen Grund: E-Mail-Marketing übertrifft jeden anderen Absatzweg, wenn es darum geht, die Erträge zu steigern.

Eine Studie aus dem Jahre 2016 von Webmarketing123  fand heraus, dass einer von drei B2B-Marketern E-Mail-Marketing empfiehlt, da hier der größte positive Einfluss auf die Erträge besteht – der klare Sieger und beinahe doppelt so effektiv wie der zweitplatzierte Kanal (SEO).

Durch E-Mail-Marketing können große Erfolge für Ihr Unternehmen erzielt werden. Allerding gehen diese mit einigen Herausforderungen einher.

Eine der größten Herausforderungen, denen sich Kleinunternehmen stellen müssen, wenn sie E-Mail-Marketing nutzen, besteht darin, dass die E-Mails oftmals im Spam-Ordner der Empfänger landen und demnach nicht ihren Zweck erfüllen können.

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen 7 Wege, um mit E-Mail-Marketing durchzustarten. 

1. Erstellen Sie einen Plan

Bevor Sie Ihre nächste E-Mail-Kampagne erstellen, benötigen Sie einen Plan. Dieser wird Ihnen dabei helfen, sich über die Ziele im Klaren zu sein, den Ansatz und alle Folgeaktionen, die Sie unternehmen wollen. Was sollte der Plan beinhalten?

Hier sind ein paar Fragen, die Sie sich stellen können, bevor Sie beginnen:

  • Was sind Ihre Ziele?
  • Was ist Ihre Zielgruppe?
  • Wie oft möchten Sie E-Mails versenden?
  • Welchen Inhalt wird die Kampagne haben?
  • Wie lange soll die Kampagne dauern?
  • Wie wollen Sie den Erfolg messen?

Ihr Plan muss nicht detailliert sein. Wenn Sie wenig Zeit haben, dann ist eine Liste ideal. Das Ziel ist ein Plan, zu dem Sie zurückkehren können, wenn nötig.

2. Halten Sie Ihre Kampagnen simpel und strukturiert

Eine allgemeine Taktik ist es, so viele Inhalte und Informationen wie möglich in einer Nachricht zu verpacken, um möglichst viel Aufmerksamkeit zu erhalten. Hierzu unser Ratschlag:

Machen Sie das Gegenteil.

Halten Sie Ihre Nachricht prägnant, einfach zu lesen und relevant.

Wenn Sie noch nie einen Newsletter geschrieben haben, keine Angst -Jack Price’s “Vier Ps” des überzeugenden eMail Copywriting ist ein guter Ort, um mehr darüber zu erfahren.

Die Vorgabe ist simpel. Die P’s helfen Ihnen dabei, eine Struktur für Ihre Kampagne zu erstellen, die Ihnen dabei hilft, die Aufmerksamkeit und eine Antwort der Leser zu erhalten. Die vier Ps beinhalten:

1.  Versprechen (Promise)
2. Bildliche Sprache (Picture)
3. Beweis (Proof)
4. Aktion (Push)

Beginnen Sie damit, dass Sie Ihren Kunden etwas versprechen - die Lösung für eines seiner Probleme zum Beispiel. Nutzen Sie die Sprache, damit der Leser sich das Ganze bildlich vorstellen kann.

Dann bieten Sie in Form von Fallstudien oder Referenzen einen Beweis dafür.

Werden Sie sich zum Schluss darüber bewusst, was Sie von Ihrem Leser erwarten. Wenn Sie bspw. möchten, dass er ein bestimmtes Produkt kauft, sollten Sie einen entsprechenden Link einbauen. Für Kunden, die noch zögerlich sind, was einen Kauf anbelangt, könnten sie auch alternativ einen Free-Download für z.B. Testversionen anbieten etc. .

3. Testen Sie Ihre E-Mails

Es gibt verschiedene Arten, wie Sie Ihre E-Mail-Kampagne testen können. Dies muss auch nicht teuer oder zeitaufwändig sein. Jede E-Mail sollte aber mindestens von einem Arbeitskollegen durchgelesen werden, bevor Sie diese versenden.

Es ist ebenfalls wichtig, dass Sie IhreE-Mails auf verschiedenen Plattformen testen. Wie lesen sich diese auf Mobilgeräten und Tablets? Werden die Bilder in allen E-Mail-Clients angezeigt?

Gemäß Litmus werden 55% aller E-Mails auf Mobilgeräten gelesen und es werden nicht weniger.

Kunden werden weiterhin multiple Plattformen verwenden um auf Ihre E-Mails zuzugreifen und Sie müssen sicherstellen, dass diese auf jedem Gerät gelesen werden können.

4. Richtiges Timing

Kunden lesen E-Mails zu unterschiedlichen Zeiten und aus verschiedenen Gründen. Deshalb müssen Sie Ihre E-Mail in ihren Posteingang bringen, wenn diese am ehesten gelesen werden. Um zu beginnen, versetzen Sie sich in Ihre Kunden. Überlegen Sie sich, ob Ihre Kunden am Morgen als erstes ihre Mails lesen oder eher am Ende des Tages auf dem Sofa. Dies alles beeinflusst den Versandzeitpunkt Ihrer Kampagne.

Versuchen SIe, Ihre Mails zu unterschiedlichen Zeitpunkten und an verschiedenen Tagen der Woche zu versenden, um zu sehen, was für Sie und Ihre Kunden die besten Resultate erzielt.

Wenn Sie sich dazu entscheiden, die Kampagne an einem Wochentag zu versenden, so haben wir herausgefunden, dass der Dienstag die höchsten Öffnungsraten vorweist und, dass mehr E-Mails am Nachmittag (nach 14:00 Uhr) geöffnet werden.

5. Personalisieren Sie Ihre E-Mails

Ihre Kunden mögen Gemeinsamkeiten haben, aber für sich gesehen, sind Sie alle verschieden. Und jeder möchte sich gerne speziell fühlen. Dies erreichen Sie mit Hilfe einer CRM-Software.

Mit einer CRM-Software können Sie personalisierte Elemente in Ihrer E-Mail-Kampagne einfügen, so dass diese auf den individuellen Empfänger zugeschnitten wird. Wie stark Sie Ihre E-Mail personalisieren, ist Ihnen überlassen und kann unter anderem folgende Elemente beinhalten:

  • Name
  • Ort
  • Einkaufs-Verlauf
  • Letztes Login-Datum
  • Kürzliche Aktivitäten

6. Fragen Sie nach dem Einverständnis bevor Sie E-Mails versenden

Das Einholen einer Erlaubnis hat im Marketing in den letzten Jahren an Relevanz zugenommen und ist heute Standard. Sie mögen sich fragen, was man unter erlaubnisbasiertem Marketing versteht?

Nun, es ist einfach anständig, den Interessenten zuerst um Erlaubnis zu bitten, bevor Sie mit dem Versand von E-Mails beginnen, um Ihre Produkte zu bewerben. In gewissen Ländern ist dies vom Gesetz her sogar zwingend notwendig.

Marketing Guru Seth Godin hat die Praxis des erlaubnisbasierten Marketings in einem Blog-Post aus dem Jahr 2008 beschrieben:

“Erlaubnisbasiertes Marketing ist das Privileg (nicht das Recht) erwartete, persönliche und relevante Werbung an Personen zu senden, die diese erhalten möchten... [ein bisschen] wie beim Dating. Sie fragen nicht beim ersten Kontakt nach einem Verkauf. Sie verdienen sich dieses Recht über die Zeit - Schritt für Schritt.”


Erlaubnisbasiertes Marketings bedingt, dass Sie Ihre Interessenten um die Zustimmung für das Zustellen von E-Mails bitten. Dies steht im Gegensatz zum Kauf einer Liste mit tausenden Adressen von Empfängern, die noch nie von Ihnen gehört haben.

Obwohl es viel aufwändiger ist, selbst eine E-Mail-Liste aufzubauen, werden Sie eine viel bessere Antwort-Rate erhalten, da die Empfänger effektiv von Ihnen hören wollen.

7. Messen Sie die Resultate

Wie auch bei jedem anderen Marketing-Kanal, müssen Sie die Resultate Ihrer Kampagne messen. Den Erfolg Ihrer E-Mail-Kampagne können Sie abschätzen, indem Sie diese E-Mail Marketing Key Performing Indicators (KPIs) beachten:

  • Zustellungsrate
  • Öffnungsrate
  • Klick-Rate

Die Zustellungsrate wird berechnet, indem man die Anzahl zugestellter E-Mails mit der Anzahl versendeter E-Mails vergleicht. Eine eMail wird vielleicht aufgrund einer ungültigen oder gelöschten E-Mail-Adresse nicht versendet.

Die Öffnungsrate wird berechnet, indem man die Anzahl zugestellter E-Mails mit der Anzahl der geöffneten E-Mails vergleicht.

Die Klick-Rate wird berechnet, indem man die Anzahl geöffneter E-Mails mit der Anzahl E-Mails vergleicht, in denen auf ein Bild oder Link geklickt wurde.

Wenn Sie diese Key Performance Indikatoren beachten, sehen Sie was in Ihren Kampagnen am besten funktioniert. Wenn Sie zum Beispiel sehen, dass Kampagnen mit kurzer Betreffzeile bessere Öffnungsraten vorweisen, verglichen zu einem langen Betreff, dann sollten Sie zukünftig kurze Betreffzeilen verwenden.

Zusammenfassung

Kleinere Unternehmen haben weder besonders viel Zeit, noch Arbeitskräfte; deshalb wollen sie natürlich ihre Zeit möglichst effektiv gestalten und mit den Aktivitäten und Ressourcen füllen, die die besten Resultate liefern.

Eine dieser Aktivitäten, die Ihnen sowohl gute Resultate liefert, als auch kostengünstig ist, ist das E-Mail-Marketing.

E-Mail-Marketing ermöglicht Ihnen eine Nähe zu Ihrem Kunden, die Ihnen andere Marketingkanäle nicht ermöglichen.

Nutzen Sie daher E-Mail-Marketing zur Kundenakquise. Versenden Sie E-Mails, die gerne geöffnet werden und die zu Folgeaktivitäten führen.

Und falls Sie durch Ihre E-Mail-Kampagne nicht direkt am Anfang den Erfolg erzielen können, den Sie sich erhofft haben, können Sie sich damit trösten, dass es selbst bei den größten und erfolgreichsten Unternehmen nicht auf Anhieb klappt. Ziehen Sie Ihre Erfolgsbilanz, testen Sie und dann versuchen Sie es einfach erneut.

Wollen auch Sie mit E-Mail-Marketing durchstarten?

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